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Börsenregeln auf dem Prüfstand zurück | Aktualisieren
Nützliches und Banales – Ihr Raiffeisenberater kennt den Unterschied

 Börsenregeln gibt es viele. Welche aber sind nützlich und welche sind kaum mehr als gut klingende Floskeln?


Jeder interessierte Anleger kennt sie, manche halten sich daran und viele haben dafür nur ein Schmunzeln übrig: Gemeint sind die Börsenregeln, die Handlungsanleitungen für vermeintlich erfolgreiches Geldanlegen. Ihnen ist eines gemeinsam: Für eine grobe Orientierung kann mancher dieser Tipps hilfreich sein. Viele dieser Tipps sind jedoch derart simpel, dass sie sich bei näherem Hinschauen als Binsenweisheiten entpuppen. Auf den Ratschlag "buy low, sell high" ("kaufe zu niedrigen Kursen, verkaufe zu hohen") kommen wohl die meisten Anleger von selbst.

Manche Ratschläge gehen schlicht und einfach auch an der Realität vorbei: "Sell in May and go away, but remember to come back in September" mag reimtechnisch zwar ganz nett klingen, hat aber einen gravierenden Nachteil. Statistisch lässt sich der Mai als böser Wonnemonat für Anleger nicht belegen. Dennoch liefern viele Börsenregeln auch wertvolle Handlungsleitungen. Lesen Sie dazu den folgenden Überblick:

Börsenregeln mit Bestand
"Investieren Sie niemals auf Kredit"
Wenn Sie an der Börse investieren, dann haben Sie die Möglichkeit, höhere Erträge zu erzielen. Sie sollten aber auch für den Fall der Fälle mit einem Verlust rechnen. Investieren Sie also nur, was Sie sich auch leisten können und nehmen Sie für Ihr Investment keinesfalls ein Darlehen auf.
"Setzen Sie nicht alles auf eine Karte"
"Don't put all your eggs in one basket", heißt dieser Tipp so treffend im angelsächsischen Sprachraum. Auch wenn es Sie reizt, sollten Sie als Anleger nicht alles auf eine Karte setzen. Teilen Sie das Risiko auf und streuen Sie Ihre Geldanlage. Das gilt nicht nur für Aktien im Besonderen, sondern für die Geldanlage im Allgemeinen.
"Hin und her macht Taschen leer"
Dieser Tipp hat einen ganz einfachen pekuniären Hintergrund. Denn durch zu häufiges Kaufen und Verkaufen kommt es zu höheren Transaktionskosten, was wiederum eine allfällige Rendite schmälert. Zudem sollten Sie bei Ihrer Anlagestrategie konsequent bleiben. Langfristig zu investieren bringt jedenfalls mehr als kurzfristig zu spekulieren. Dazu passt ein weiterer, sachlich verwandter Tipp: "Wer nicht beabsichtigt, eine Aktie fünf Jahre lang zu halten, braucht sie auch nicht fünf Minuten lang zu halten."
"Kaufen Sie nur Produkte, die Sie auch verstehen"
Sie sollten nur jene Anlageprodukte kaufen, die Sie auch verstehen. Das gehört gleichsam zum Einmaleins der Anlageregeln. Das Detailwissen über Aktien, Anleihen oder Zertifikate gehört nicht unbedingt zur Allgemeinbildung. Scheuen Sie also nicht davor zurück, Fragen zu stellen und immer wieder nachzufragen.

Börsenregeln können mitunter nützliche Orientierungshilfen sein. Sie ersetzen jedoch nicht die Hilfestellung durch einen kompetenten Berater. Lassen Sie sich, was Ihre Geldanlage betrifft, von Ihrem Raiffeisenberater umfassend informieren. Nutzen Sie dadurch die Expertise und das Know-how der größten österreichischen Bankengruppe.

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