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Das ABC der Investmentfonds zurück | Aktualisieren
Von A wie Anleihenfonds bis Z wie Zertifikate
 Was sind thesaurierende, was sind ausschüttende Fonds und was ist der Ausgabepreis? Klicken Sie sich durch unser Fonds-ABC.

Die Vorteile von Investmentfonds sind Ihnen geläufig. Sie wissen, dass Sie mit Fonds die Möglichkeit zu höheren Erträgen haben, gleichzeitig aber auch relativ wenig Veranlagungsrisiko eingehen. Einige Ausdrücke aus der Fondssprache sind Ihnen aber nicht ganz vertraut. Kein Problem. Nutzen Sie zur ersten Orientierung unser Fonds-ABC.

Mit einem Klick bei den wichtigsten Stichworten
Anleihenfonds   Ausschüttung Ausgabepreis Behaltedauer Cost-Average
Dachfonds Depotbank Fonds Ertrag Fondsvermögen
Geldmarktfonds Gemischte Fonds Fondsgesetz KAG Offene Fonds
Raiffeisen Fondssparen Rendite Rücknahmepreis Rücknahme Spekulationsfrist
Steuer Thesaurierung Transaktionskosten   Wertpapierfonds Zertifikat


Ihr Fonds-ABC

Anleihenfonds
Anleihenfonds sind Wertpapierfonds, die ihr Vermögen vorwiegend oder ausschließlich in Anleihen veranlagen. Das Ertragsziel ist auf regelmäßiges Einkommen angelegt. Der Anlagehorizont ist mittel- bis langfristig.

Ausschüttende Fonds
Einmal jährlich wird der Ertrag des Fonds an die Anleger ausgezahlt – diese Investmentfonds werden als "ausschüttend" bezeichnet. Gegenteil: > thesaurierende Investmentfonds.

Ausgabepreis
Der Ausgabepreis eines Fonds gibt den Preis an, den ein Anleger für einen Fondsanteil zahlen muss. Er setzt sich aus dem tatsächlichen Wert der Wertpapiere je Fondsanteil und einem Ausgabeaufschlag zusammen, den die Investmentgesellschaft für die Verwaltung des Fonds ansetzt. Der Ausgabepreis wird börsentäglich neu ermittelt und veröffentlicht. Siehe auch > Rücknahmepreis

Behaltedauer
Wertpapierfonds haben keine fixe Laufzeit. Aufgrund unterschiedlicher Zins- und Börsenzyklen eignen sich Fonds vor allem für eine längerfristige Geldanlage wie die private Pensionsvorsorge (Ausnahme: Geldmarktnahe Fonds).

Cost-Average-Effekt
Bei regelmäßigen Einzahlungen gleichbleibender Beträge in einen Investmentfonds kommt der Cost-Average-Effekt zum Tragen. Dabei kauft man bei höheren Kursen weniger, bei niedrigen Kursen mehr Anteile des Fonds – der durchschnittliche Einstandspreis wird somit günstiger.

Dachfonds
Dachfonds sind Fonds, die anstatt in einzelnen Wertpapieren in verschiedenen anderen Wertpapierfonds investieren.

Depotbank
Die Depotbank verwahrt die Wertpapiere der Fonds und berechnet täglich den errechneten Wert sowie den Ausgabe- und Rücknahmepreis. Im Falle der Raiffeisen Kapitalanlage-Gesellschaft übernimmt diese Funktion die Raiffeisen Zentralbank AG. Sie gibt Anteile aus und nimmt sie auch zurück.

Fonds
Fonds sind von Kapitalanlage-Gesellschaften verwaltete Sondervermögen, in denen Wertpapiere oder Immobilien veranlagt sind.

Ertrag
Die Erträge eines Wertpapierfonds setzen sich aus Zinsen bzw. Dividenden und den realisierten Kursgewinnen zusammen.

Fondsvermögen
Das ist der Gesamtwert aller Vermögenswerte eines Fonds. Je nach Fondstyp setzt sich das Fondsvermögen zusammen aus Aktien, fest- und variabelverzinslichen Wertpapieren, Barreserven und sonstigen Vermögenswerten. Das Fondsvermögen wird täglich zu Marktpreisen bewertet.

Geldmarktfonds
Dabei handelt es sich um Wertpapierfonds, die ihre Mittel in Geldmarktpapieren investieren.

Gemischte Fonds
Gemischte Fonds veranlagen in Aktien und Anleihen. Das Ertragsziel ist daher auf Wachstum und Einkommen ausgelegt.

Investmentfondsgesetz (InvFG)
Das Investmentfondsgesetz ist ein Bundesgesetz, in dem die gesetzliche Basis zwischen Anlegern und Kapitalanlage-Gesellschaften geregelt wird. Es ist gekennzeichnet durch strenge Bestimmungen zum Schutze des Anlegers. Kernstücke des sehr strengen österreichischen Gesetzes sind genaue Vorschriften für die Anlage in Wertpapieren sowie umfangreiche Vorschriften über die Prüfung und Veröffentlichung relevanter Daten (Rechenschafts- und Halbjahresberichte).

Kapitalanlage-Gesellschaft (KAG)
Kapitalanlage-Gesellschaften (auch: Investment-Gesellschaften) verwalten Investmentfonds.

Offene Investmentfonds
Als offene Fonds (funds) bezeichnet man Investmentfonds, bei denen unbegrenzt Anteile ausgegeben und in der Regel börsentäglich auch wieder zurückgenommen werden. In Österreich sind nur offene Fonds zugelassen.

Raiffeisen-Fondssparen
Darunter wird die Kombination aus Anlage in Wertpapierfonds und regelmäßigem Sparen verstanden. Das Raiffeisen-Fondssparen ist ein äußerst attraktives und ertragreiches Vorsorge-Modell, wobei Betragshöhe und Vertragsdauer sehr flexibel sind.

Rendite
Die Rendite ist die Jahresverzinsung eines Wertpapiers ausgedrückt in Prozent des investierten Kapitals. Dabei werden der Nominalzinssatz, der Anschaffungskurs und der Tilgungskurs berücksichtigt. Die Rendite-Formel geht von einer Wiederveranlagung der Ausschüttung zu gleichen Konditionen aus.

Rücknahmepreis
Der Rücknahmepreis eines Fonds entspricht dem abgerundeten errechneten Wert und ist jener Preis, zu dem ein offener Wertpapierfonds seine Anteile zurückkaufen muss. Dabei wird in den Fondsbestimmungen der einzelnen Fondsgesellschaften die Höhe der Vergütung festgelegt, die bei der Rücknahme von Anteilsscheinen vom Rücknahmepreis für die Kapitalanlagegesellschaft abgezogen werden darf.

Rücknahmeverpflichtung
Die Verpflichtung eines offenen Wertpapierfonds, seine Zertifikate zum Rücknahmepreis zurückzukaufen, wird als Rücknahmeverpflichtung bezeichnet.

Spekulationsfrist
Fondsanteile fallen genauso wie Aktien unter die Spekulationsfrist. Das heißt, der Anleger muss Kursgewinne dann versteuern, wenn sie innerhalb eines Jahres realisiert (verkauft) werden.

Steuer
Fonds selbst unterliegen keinen Steuern vom Vermögen oder Ertrag. Seit 1. April 2004 zugeflossene ausgeschüttete und ausschüttungsgleiche Erträge (ordentliche Erträge, 20 Prozent der Substanzgewinne aus Aktien) unterliegen beim privaten Anleger der 25-prozentigen Kapitalertragsteuer und sind damit endbesteuert.

Thesaurierende Fonds
Das sind Fonds, bei denen Zinsen bzw. Kursgewinne wieder investiert werden.

Transaktionskosten
Kosten, die beim Kauf und Verkauf von Wertpapieren anfallen, nennt man Transaktionskosten. Beispiele sind der Ausgabeaufschlag bei Fonds, Bankprovisionen, etc.

Wertpapierfonds
Bezeichnet ein aus Wertpapieren bestehendes Sondervermögen (ein Vermögen, das bestimmten gesetzlichen Bestimmungen unterliegt und dem Anleger zusätzlich Sicherheit bietet) und wird auch Investmentfonds genannt. Dieses Sondervermögen wird in gleiche Anteile (Fondsanteile) aufgeteilt. Die Anteilsinhaber sind Miteigentümer am gesamten Fondsvermögen. Wertpapierfonds werden von Kapitalanlagegesellschaften nach den Bestimmungen des Investmentfondsgesetzes verwaltet.

Zertifikat
Das ist ein Wertpapier, in dem die Ansprüche des Anteilinhabers gegenüber der Kapitalanlagegesellschaft dokumentiert sind. Der Anteilschein bzw. das Investment-Zertifikat ist eine Urkunde, die dem Inhaber das Miteigentum am Fondsvermögen verbrieft.

Haben Sie weitere Fragen? Wollen Sie zu einigen Stichworten Details wissen bzw. gibt es Themen, die für Sie unklar sind? Dann zögern Sie nicht und fragen Sie Ihren Raiffeisenberater. 

Die veröffentlichten Prospekte der Raiffeisen Wertpapierfonds in ihrer aktuellen Fassung inklusive sämtlicher Änderungen seit Erstverlautbarung stehen dem Interessenten unter www.rcm.at zur Verfügung. 

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds oder Portfolios zu.

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