Ausführungspolitik der Raiffeisen-Bankengruppe Tirol

1. Vorwort
Die Bank hat im Einklang mit den Vorgaben des Wertpapieraufsichtsgesetzes 20181 (WAG) Grundsätze festgelegt, wie sie Aufträge ihrer Kunden ausführt bzw. weiterleitet, um im Regelfall gleich bleibend das bestmögliche Ergebnis für ihre Kunden zu erreichen. Diese Grundsätze werden als Ausführungspolitik bezeichnet.

2. Anwendungsbereich
Die Ausführungspolitik ist für Aufträge für den Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten, die von Privatkunden oder Professionellen Kunden erteilt werden, anzuwenden, wobei für alle dieselben Grundsätze zur Anwendung kommen. Nicht erfasst sind Aufträge von Geeigneten Gegenparteien.

Die Ausführungspolitik umfasst

- die Auftragsweiterleitung an andere Intermediäre zur Ausführung (einfache Kommission) sowie
- die Auftragsausführung durch die Bank selbst (Kommission mit Selbsteintritt)

Nicht unter den Anwendungsbereich der Ausführungspolitik fallen Kaufverträge zwischen der Bank und dem Kunden (sogenannte „Festpreisgeschäfte“). Ein Kaufvertrag kommt insbesondere zustande, wenn die Bank und der Kunde einen
Preis für das zugrundeliegende Geschäft vereinbaren, wie z.B. Fixkursgeschäfte über Wertpapiere (insbesondere Anleihen), Zins- und Währungsderivate und andere außerbörsliche Finanztermingeschäfte.

Weiters findet die Ausführungspolitik keine Anwendung auf die Ausgabe und Rücknahme von Investmentfondsanteilen über die jeweilige Depotbank. Diese erfolgen über die jeweilige Depotbank des Investmentfonds oder über Intermediäre (zB Banken, Fondshandelsplattformen).